Die Technik des Fliegens

Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung, braucht man keinen Wind zum Segelfliegen. Um in der Luft zu bleiben, muss sich das Segelflugzeug jedoch nach vorne bewegen. Durch die Wölbung der Tragflächen ist die Strecke die die Luft zurücklegt, wenn sie oberhalb der Tragfläche strömt größer, als wenn sie unterhalb verläuft. Dadurch entsteht über der Tragfläche ein Unterdruck und unter ihr ein Überdruck. Dieser physikalische Sachverhalt hält das Segelflugzeug in der Luft.

Um das Flugzeug auch steuern zu können, sind noch diverse Ruder notwendig. Es gibt Höhen-, Quer- und Seitenruder. Mit dem Höhenruder kann man - wie der Name schon suggeriert - das Flugzeug nach oben oder nach unten steuern. Mit dem Seitenruder kann man eine Rechts- oder Linksdrehung des Flugzeuges bewirken. Das Querruder ist für die Querneigung des Flugzeuges verantwortlich. Um eine Kurve zu fliegen muss man sowohl das Seitenruder als auch das Querruder betätigen.


6.1.2006
Text: Julian Schillinger